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Alle Jahre wieder……

wandern im Frühjahr Frösche, Lurche und Molche aus ihren Winterverstecken zu den nahegelegenen Laichplätzen um für Nachwuchs zu sorgen. So auch in diesem Jahr! Insgesamt 240 Meter mobiler Maschenzaun und 7 Fangeimer waren es, die sicherstellten, dass die Anzahl derjenigen Tiere, die es nicht über den teils gut befahrenen Weg schaffen, überschaubar geblieben ist. Hauptsache die Kommas sind jetzt auch richtig gesetzt 😉

Stephan Krimmling, Naturschutzwart unseres Harzklub Zweigvereins in Bad Suderode organisierte an einem schönen Tag im März den Aufbau des Zaunes, wobei er durch einige Mitglieder nebst des „Chefs“ des Ganzen tatkräftig unterstützt wurde. Aber warum der ganze Aufwand?
Wie bereits oben angeführt, schaffen es leider nicht immer alle Tiere über den Weg. Dieser wird nicht nur durch die Gaststätte und den Fußballverein stark frequentiert und mit dem PKW befahren, sondern auch manch Wanderer scheint den „weiten“ Weg vom Parkplatz etwas abkürzen zu wollen. Ebenso sind es natürlich nicht nur die Autofahrer, sondern auch die zahlreichen Wanderer, die zwar im Grünen laufen, vielleicht auch Grün denkend, wie ein Elefant durch den Porzellanladen streifen und dabei aus lauter Unwissenheit alles was auf dem Boden kriecht zertreten. Sorry Leute! Wenn ihr schützen und retten wollt, dann geht doch einfach achtsamer mit eurer Umwelt um!

Genug der mahnenden Worte. Noch etwas für alle Statistiker unter euch.
Wie in den Vorjahren konnten wir zahlreiche Erdkröten, Braunfrösche, Faden- und Bergmolche zu ihrem Laichplatz bringen und auch der ein oder andere Feuersalamander verirrte sich in unseren Fangeimer. Seit 2019 haben wir einen nahezu konstanten Bestand an Erdkröten und Bergmolchen. Für uns erfreulich, ist die stark gestiegene Zahl an Fadenmolchen in diesem Jahr. Auch konnten wir drei Teichfrösche und sieben Teichmolche ausfindig machen, was uns in diesem Jahr erstmalig gelungen ist.

Wir sind alle gespannt wie sich die Populationen in den nächsten Jahren entwickeln werden.
Natürlich halten wir euch auf dem Laufenden!

Ein recht herzliches Dankeschön geht an dieser Stelle an alle fleißigen Helfer die uns bei Aufbau und Abbau der Zäune und bei der täglichen Routine begleitet haben!

Euer Harzklub Zweigverein Bad Suderode e.V. David Rügner Pressewart
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Alle Jahre wieder……

wandern im Frühjahr Frösche, Lurche und Molche aus ihren Winterverstecken zu den nahegelegenen Laichplätzen um für Nachwuchs zu sorgen. So auch in diesem Jahr! Insgesamt 240 Meter mobiler Maschenzaun und 7 Fangeimer waren es, die sicherstellten, dass die Anzahl derjenigen Tiere, die es nicht über den teils gut befahrenen Weg schaffen, überschaubar geblieben ist. Hauptsache die Kommas sind jetzt auch richtig gesetzt ;)

Stephan Krimmling, Naturschutzwart unseres Harzklub Zweigvereins in Bad Suderode organisierte an einem schönen Tag im März den Aufbau des Zaunes, wobei er durch einige Mitglieder nebst des „Chefs“ des Ganzen tatkräftig unterstützt wurde. Aber warum der ganze Aufwand?
Wie bereits oben angeführt, schaffen es leider nicht immer alle Tiere über den Weg. Dieser wird nicht nur durch die Gaststätte und den Fußballverein stark frequentiert und mit dem PKW befahren, sondern auch manch Wanderer scheint den „weiten“ Weg vom Parkplatz etwas abkürzen zu wollen. Ebenso sind es natürlich nicht nur die Autofahrer, sondern auch die zahlreichen Wanderer, die zwar im Grünen laufen, vielleicht auch Grün denkend, wie ein Elefant durch den Porzellanladen streifen und dabei aus lauter Unwissenheit alles was auf dem Boden kriecht zertreten. Sorry Leute! Wenn ihr schützen und retten wollt, dann geht doch einfach achtsamer mit eurer Umwelt um!

Genug der mahnenden Worte. Noch etwas für alle Statistiker unter euch.
Wie in den Vorjahren konnten wir zahlreiche Erdkröten, Braunfrösche, Faden- und Bergmolche zu ihrem Laichplatz bringen und auch der ein oder andere Feuersalamander verirrte sich in unseren Fangeimer. Seit 2019 haben wir einen nahezu konstanten Bestand an Erdkröten und Bergmolchen. Für uns erfreulich, ist die stark gestiegene Zahl an Fadenmolchen in diesem Jahr. Auch konnten wir drei Teichfrösche und sieben Teichmolche ausfindig machen, was uns in diesem Jahr erstmalig gelungen ist. 

Wir sind alle gespannt wie sich die Populationen in den nächsten Jahren entwickeln werden. 
Natürlich halten wir euch auf dem Laufenden!

Ein recht herzliches Dankeschön geht an dieser Stelle an alle fleißigen Helfer die uns bei Aufbau und Abbau der Zäune und bei der täglichen Routine begleitet haben!

Euer Harzklub Zweigverein Bad Suderode e.V.                                                                              David Rügner                                                                                                                        PressewartImage attachmentImage attachment
7 Tage vergangen
Harzklub-Zweigverein Bad Suderode e.V.

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"Manchmal erfordert die persönliche Lebensplanung die Aufgabe einer geliebten Tätigkeit und so macht es sich erforderlich, dass wir schweren Herzen den Posten des Wanderführers nachbesetzen müssen. Daher suchen wir engagierte und interessierte Personen die gern wandern und ihre Leidenschaft an andere weitergeben möchten. Daher im folgenden unsere mit etwas Augenzwinkern entworfene "Ausschreibung" " ... mehr...weniger...

Manchmal erfordert die persönliche Lebensplanung die Aufgabe einer geliebten Tätigkeit und so macht es sich erforderlich, dass wir schweren Herzen den Posten des Wanderführers nachbesetzen müssen. Daher suchen wir engagierte und interessierte Personen die gern wandern und ihre Leidenschaft an andere weitergeben möchten. Daher im folgenden unsere mit etwas Augenzwinkern entworfene Ausschreibung

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Beste Stellenanzeige, welche ich bisher je gelesen habe. Durchgeknallt und Spaß dabei.

Super Ausschreibung😂

Klasse geschrieben👍👍👍

Das Gehalt fehlt!

2 Wochen vergangen
Harzklub-Zweigverein Bad Suderode e.V.

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Blick vom Silgenstieg auf das Naturschutzgebiet Münchenberg

Der Münchenberg, eines meiner Lieblingsecken. Danke, dass ihr euch so umfangreich kümmert.

Das Naturschutzgebiet Münchenberg wird immer beliebter bei Wanderern und Naturfreunden. Das freut uns sehr!

Leider fällt mir bei Begehungen immer wieder auf, dass auch Menschen dabei sind, die nicht viel von Natur und Erhalt schützenswerter Arten halten. Es werden Hunde nicht angeleint, obwohl Brut und Setzzeit ist. Manche Hundebesitzer wissen es vielleicht auch nicht, aber in allen Naturschutzgebieten Deutschlands herrscht generelle Leinenpflicht! Freilaufende Hunde, die Regel, nicht die Ausnahme!

Reiter galoppieren an mir vorbei, mit nicht angeleinten Hund. Sagt man zu ihnen etwas, werden sie unfreundlich.
Reiten ist in allen Naturschutzgebieten, auch auf Wegen ebenfalls nicht erlaubt!

Um Orchideen zu fotografieren, werden Wege verlassen, dabei andere geschützte Pflanzen zertreten. Die streng geschützen Orchideen werden gepflückt oder noch "besser" ausgegraben. Beides völlig sinnlos. In der Vase halten sie nicht lange und im eigenen Garten wachsen sie nicht, da sie spezielle Bedürfnisse haben zb.in Symbiose mit einem Pilz leben, der auch wiederum spezielle Bedürfnisse hat. Das schlimmste ist, das sie nicht die Chance haben sich auszusähen. Somit werden sie noch seltener. Mir kommt da die Frage auf: Wo kommt der Ansporn der fleißigen Menschen her, die im Spätsommer Jahr für Jahr die Wiese mähen. Eine sehr anstrengende schweißtreibende Arbeit, die wichtig ist, um eine Verbuschung zu verhindern, damit die Orchideen beste Wachstumsbedingungen haben. Vielleicht sehen diese Menschen auch was manche Mitmenschen hier anrichten. Traurig sowas! Ich hoffe, dass es weiterhin genug Ansporn für den Erhalt der Orchideenwiese gibt.

Leider bin ich noch nicht fertig. Mir fiel heute bei meiner Begehung auf, dass zwei Nistkästen geklaut wurden. Direkt vom Baum, ordentlich abgeschraubt. Ein Kasten war mit Meisen besetzt. Was soll man dazu sagen?
Ich hoffe, dass ich mit diesen Zeilen zum Nachdenken angeregt habe. Haltet bitte die Augen offen, weisst freundlich bei beobachteten Verstößen auf die Fehler hin. Schützt die Natur, damit unsere Kinder noch eine Möglichkeit haben, Tiere und Pflanzen zu sehen, die es fast nirgendwo anders in Deutschland mehr gibt.

Mit freundlichen Grüßen euer Naturschutzwart Stephan Krimmling
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Das Naturschutzgebiet Münchenberg wird immer beliebter bei Wanderern und Naturfreunden. Das freut uns sehr! 
 
Leider fällt mir bei Begehungen immer wieder auf, dass auch Menschen dabei sind, die nicht viel von Natur und Erhalt schützenswerter Arten halten. Es werden Hunde nicht angeleint, obwohl Brut und Setzzeit ist. Manche Hundebesitzer wissen es vielleicht auch nicht, aber in allen Naturschutzgebieten Deutschlands herrscht generelle Leinenpflicht! Freilaufende Hunde, die Regel, nicht die Ausnahme!

Reiter galoppieren an mir vorbei, mit nicht angeleinten Hund. Sagt man zu ihnen etwas, werden sie unfreundlich. 
Reiten ist in allen Naturschutzgebieten, auch auf Wegen ebenfalls nicht erlaubt!

Um Orchideen zu fotografieren, werden Wege verlassen, dabei andere geschützte Pflanzen zertreten. Die streng geschützen Orchideen werden gepflückt oder noch besser ausgegraben. Beides völlig sinnlos. In der Vase halten sie nicht lange und im eigenen Garten wachsen sie nicht, da sie spezielle Bedürfnisse haben zb.in Symbiose mit einem Pilz leben, der auch wiederum spezielle Bedürfnisse hat. Das schlimmste ist, das sie nicht die Chance haben sich auszusähen. Somit werden sie noch seltener. Mir kommt da die Frage auf: Wo kommt der Ansporn der fleißigen Menschen her, die im Spätsommer Jahr für Jahr die Wiese mähen. Eine sehr anstrengende schweißtreibende Arbeit, die wichtig ist, um eine Verbuschung zu verhindern, damit die Orchideen beste Wachstumsbedingungen haben. Vielleicht sehen diese Menschen auch was manche Mitmenschen hier anrichten. Traurig sowas! Ich hoffe, dass es weiterhin genug Ansporn für den Erhalt der Orchideenwiese gibt. 

Leider bin ich noch nicht fertig. Mir fiel heute bei meiner Begehung auf, dass zwei Nistkästen geklaut wurden. Direkt vom Baum, ordentlich abgeschraubt. Ein Kasten war mit Meisen besetzt. Was soll man dazu sagen? 
Ich hoffe, dass ich mit diesen Zeilen zum Nachdenken angeregt habe. Haltet bitte die Augen offen, weisst freundlich bei beobachteten Verstößen  auf die Fehler hin. Schützt die Natur, damit unsere Kinder noch eine Möglichkeit haben, Tiere und Pflanzen zu sehen, die es fast nirgendwo anders in Deutschland mehr gibt. 

Mit freundlichen Grüßen euer Naturschutzwart Stephan KrimmlingImage attachmentImage attachment

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Ja mit nicht angeleinten Hunden kann ich als Wander ein Lied singen ala "der tut nichts", "können sie keien Hunde leiden"..................

Das mit dem Nistkasten, setzt dem ganzen echt noch die Krone auf, unfassbar 🤨

Stephan hat es geschrieben und das ist nun mal auch ein Gesetz. Hunde müssen im Naturschutzgebiet angeleint werden. Da gibt es keine Interpretationsmöglichkeit! Hinsichtlich Diebstahl von Nistkästen, dass ist leider nur die Spitze des Eisberges, wir erleben fast täglich Diebstahl und Vandalismus. Hier mangelt es einfach an Respekt gegenüber Eigentum anderer!

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