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Wieder ein Jahr vorüber, es ist wieder soweit. Vom 08.-10.1.2020 findet ,,Die Stunde der Wintervögel" statt. Dies ist eine Zählaktion des NABU. Man sucht sich einen dieser Tage aus, setzt sich in seinen Garten und zählt und bestimmt die Vögel, die man zu sehen oder zu hören bekommt. Die Bestimmungskarte kann man sich als PDF auf www.nabu.de ausdrucken oder man zählt soweit man die Vögel kennt ohne. Die gesammelten Daten gibt man auf www.Nabu.de ein. Die Ergebnisse werden vom Nabu und Vogelwarten gesammelt und ausgewertet. Es gibt ein paar Wochen später auf der Nabuseite eine offizielle Bekanntgabe und Statistik. Wer noch mehr Infos braucht, einfach auf www.Nabu.de ,, Stunde der Wintervögel" belesen. Dort steht auch nochmal ganz genau wie gezählt werden soll. Ich hoffe auf rege Teilnahme. Wichtig sind solche Zählungen um zu erfassen, wie es um unsere heimische Vogelwelt steht, welche Arten wo, in welcher Zahl vorkommen.

Bei der Sommerzählung 2020 des NABU fiel in der Statistik auf, das wenig Blaumeisen gesichtet wurden. Teilweise gab es in vielen Gebieten Deutschlands gar keine Sichtungen. Verantwortlich ist das Bakterium Suttonella ornithocola was alle Meisenarten befällt. Hauptsächlich jedoch die Alttiere der Blaumeisen und dann innerhalb weniger Tage zum Tod führt.
Momentan herrscht im NSG Münchenberg an der Futterstelle hoch betrieb. Neben Feldsperling, Rotkehlchen, Kohlmeisen, Tannenmeisen, Schwanzmeisen, Zaunkönig, Amseln uvm. fallen vorallem die vielen Blaumeisen auf. Es geht ihnen im Naturschutzgebiet sichtlich gut. Viele unserer aufgehängten Nistkästen waren von ihnen besetzt und auch die Fütterung und anschließender Ausflug der Jungvögel konnten beobachtet werden. Während der Sommermonate stärkten sich die Elterntiere an unserer ganzjährlich versorgten Futterstelle und auch die Jungtiere lernten schnell, dass es dort etwas zu holen gibt. Hoffen wir, dass unser Beitrag in Form von vielen aufgehängten Nistkästen und die ganzjährige Fütterung an der Futterstelle im NSG Münchenberg auch den Blaumeisenbestand zu gute kommt. So, genug geschrieben. 😀

Wir wünschen allen Teilnehmern der Winterzählung viel Spass und viele Sichtungen.

Euer Naturschutzwart
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Wieder ein Jahr vorüber, es ist wieder soweit. Vom 08.-10.1.2020 findet ,,Die Stunde der Wintervögel statt. Dies ist eine Zählaktion des NABU. Man sucht sich einen dieser Tage aus, setzt sich in seinen Garten und zählt und bestimmt die Vögel, die man zu sehen oder zu hören bekommt. Die Bestimmungskarte kann man sich als PDF auf www.nabu.de ausdrucken oder man zählt soweit man die Vögel kennt ohne. Die gesammelten Daten gibt man auf www.Nabu.de ein. Die Ergebnisse werden vom Nabu und Vogelwarten gesammelt und ausgewertet. Es gibt ein paar Wochen später auf der Nabuseite eine offizielle Bekanntgabe und Statistik. Wer noch mehr Infos braucht, einfach auf www.Nabu.de ,, Stunde der Wintervögel belesen. Dort steht auch nochmal ganz genau wie gezählt werden soll. Ich hoffe auf rege Teilnahme. Wichtig sind solche Zählungen um zu erfassen, wie es um unsere heimische  Vogelwelt steht, welche Arten wo, in welcher Zahl vorkommen.  

Bei der Sommerzählung 2020 des NABU fiel in der Statistik auf, das wenig Blaumeisen gesichtet wurden. Teilweise gab es in vielen Gebieten Deutschlands gar keine Sichtungen. Verantwortlich ist das Bakterium Suttonella ornithocola was alle  Meisenarten befällt. Hauptsächlich jedoch die Alttiere der Blaumeisen und dann innerhalb weniger Tage zum Tod führt. 
Momentan herrscht im NSG Münchenberg an der Futterstelle hoch betrieb. Neben Feldsperling, Rotkehlchen, Kohlmeisen, Tannenmeisen, Schwanzmeisen, Zaunkönig, Amseln uvm. fallen vorallem die vielen Blaumeisen auf. Es geht ihnen im Naturschutzgebiet sichtlich gut. Viele unserer aufgehängten Nistkästen waren von ihnen besetzt und auch die Fütterung und anschließender Ausflug der Jungvögel konnten beobachtet werden. Während der Sommermonate stärkten sich die Elterntiere an unserer ganzjährlich versorgten Futterstelle und auch die Jungtiere lernten schnell, dass es dort etwas zu holen gibt. Hoffen wir, dass unser Beitrag in Form von vielen aufgehängten Nistkästen und die ganzjährige Fütterung an der Futterstelle im NSG Münchenberg auch den Blaumeisenbestand zu gute kommt. So, genug geschrieben. 😀

Wir wünschen allen Teilnehmern der Winterzählung viel Spass und viele Sichtungen.

Euer Naturschutzwart

Wer gelegentlich durch die Harzregion wandert wird bemerkt haben, dass Wind und Wetter, der Borkenkäfer und auch der Klimawandel bisher ganze Arbeit geleistet haben. Der Baumbestand ist in den letzten Jahren rapide zurückgegangen und es gilt nun den Wald wieder aufzuforsten. Möchte man allerdings den wohlbekannten Vogelstimmen zuhören, so stellt man erschrocken fest, dass es von Jahr zu Jahr immer leiser wird. Und das nicht nur im Harz!
Der Harzklub Zweigverein Bad Suderode hat sich in Gestalt von unserem Naturschutzwart Stephan Krimmling und unserem Mitglied Uwe Gropp der Situation angenommen und überlegt, welche Hilfe in und um Bad Suderode die Situation für unsere heimischen Vögel gestellt werden kann.
Nach kurzer Zeit der Überlegungen war klar, dass es sinnvoll ist den Nachwuchs zu fördern und so entstand der Plan Nistkästen zu platzieren, um den verschiedenen Vogelarten, aber auch den Fledermäusen geeignete Brutplätze zur Verfügung zu stellen. Zunächst wurden in Absprache mit dem Ortsbürgermeister Herrn Adler sowie der Verwaltung der Stadt Quedlinburg, Herrn Wiebensohn, geeignete Plätze entlang des Kurparkes beginnend am Teich hinter der Lessinghöhle bis in den Ort hinein ausgesucht. Danach stand die Frage der Finanzierung im Raum.
Es galt Nistkästen und die für den Anbau notwendigen Materialien zu finanzieren. Für die verschiedenen Vogelarten wie Kohl-, Blau-, Tannen-, Haubenmeise, Grauschnäpper, Sperling und Gartenrotschwanz waren natürlich unterschiedliche Nistkästen notwendig. Holzbetonkästen, Halbhöhlenkästen und speziell Flachkästen für Fledermäuse galt es zu erwerben. Die Harzklubeigene Hermann-Reddersen-Stiftung bot sich für einen Förderantrag geradezu an und so wurde ein solcher eingereicht. Da die Hermann-Reddersen-Stiftung neben Denkmalpflege und zahlreichen anderen Projekten auch den Naturschutz unterstützt, konnten wir uns über einen Förderbescheid von 500 € freuen und insgesamt 20 verschiedene Nistkästen erwerben und anbauen.
Hoffen wir, dass wir damit dazu beitragen, dass uns unsere heimischen Vogelarten noch lange erhalten bleiben und uns durch ihren „musikalischen Beitrag“ erfreuen.
Ein Recht herzlicher Dank geht an Stephan Krimmling und Uwe Gropp sowie an die Hermann-Reddersen-Stiftung, ohne deren finanzielles Engagement dieses Projekt nicht in dieser Größe durchführbar gewesen wäre.
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Wer gelegentlich durch die Harzregion wandert wird bemerkt haben, dass Wind und Wetter, der Borkenkäfer und auch der Klimawandel bisher ganze Arbeit geleistet haben. Der Baumbestand ist in den letzten Jahren rapide zurückgegangen und es gilt nun den Wald wieder aufzuforsten. Möchte man allerdings den wohlbekannten Vogelstimmen zuhören, so stellt man erschrocken fest, dass es von Jahr zu Jahr immer leiser wird. Und das nicht nur im Harz!
Der Harzklub Zweigverein Bad Suderode hat sich in Gestalt von unserem Naturschutzwart Stephan Krimmling und unserem Mitglied Uwe Gropp der Situation angenommen und überlegt, welche Hilfe in und um Bad Suderode die Situation für unsere heimischen Vögel gestellt werden kann. 
Nach kurzer Zeit der Überlegungen war klar, dass es sinnvoll ist den Nachwuchs zu fördern und so entstand der Plan Nistkästen zu platzieren, um den verschiedenen Vogelarten, aber auch den Fledermäusen geeignete Brutplätze zur Verfügung zu stellen. Zunächst wurden in Absprache mit dem Ortsbürgermeister Herrn Adler sowie der Verwaltung der Stadt Quedlinburg, Herrn Wiebensohn, geeignete Plätze entlang des Kurparkes beginnend am Teich hinter der Lessinghöhle bis in den Ort hinein ausgesucht. Danach stand die Frage der Finanzierung im Raum.
Es galt Nistkästen und die für den Anbau notwendigen Materialien zu finanzieren. Für die verschiedenen Vogelarten wie Kohl-, Blau-, Tannen-, Haubenmeise, Grauschnäpper, Sperling und Gartenrotschwanz waren natürlich unterschiedliche Nistkästen notwendig. Holzbetonkästen, Halbhöhlenkästen und speziell Flachkästen für Fledermäuse galt es zu erwerben. Die Harzklubeigene Hermann-Reddersen-Stiftung bot sich für einen Förderantrag geradezu an und so wurde ein solcher eingereicht. Da die Hermann-Reddersen-Stiftung neben Denkmalpflege und zahlreichen anderen Projekten auch den Naturschutz unterstützt, konnten wir uns über einen Förderbescheid von 500 € freuen und insgesamt 20 verschiedene Nistkästen erwerben und anbauen.
Hoffen wir, dass wir damit dazu beitragen, dass uns unsere heimischen Vogelarten noch lange erhalten bleiben und uns durch ihren „musikalischen Beitrag“ erfreuen.
Ein Recht herzlicher Dank geht an Stephan Krimmling und Uwe Gropp sowie an die Hermann-Reddersen-Stiftung, ohne deren finanzielles Engagement dieses Projekt nicht in dieser Größe durchführbar gewesen wäre.Image attachment

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Hoe kunnen we helpen?

Oh wie schön ist es bei Nacht, wer hätte das gedacht. Unser guter Radi hat nicht nur ein Fabel für Stollen sondern auch für Licht und damit verbunden auch für Taschenlampen. So entstanden einige schöne Bilder vom Preußenturm und durch einen Zufall auch von unten, direkt aus Bad Suderode. Euch allen einen schönen dritten Advent. Nicht verzagen, einfach die Gegebenheiten nutzen um unsere Heimat in vollen Zügen zu genießen. Bleibt alle schön gesund! ... mehr...weniger...

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Tolle Bilder, tolle Idee Danke.

😍🤩 Echt schön geworden!!

Wow das sind ja wirklich wunderschöne Aufnahmen herzlichen Dank

Schöne Bilder aus der Heimat 👍👍

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1 Monat vergangen

Harzklub-Zweigverein Bad Suderode e.V.

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